Weiperath und seine Geschichte

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weiperathWeiperath gehört zusammen mit 18 weiteren Ortsbezirken zur Einheitsgemeinde Morbach, die ca. 10 600 Einwohner hat. In unserem Dorf selbst leben etwas über 300 Einwohner. Als "Hof zu Weipperaide" wird Weiperath 1098 erstmals urkundlich erwähnt, als dieser dem Kloster Maximin übergeben wurde. Auf Grund von Bodenfunden weiß man aber, dass auf der Weiperather Gemarkung in der Flur "Maisberg" um das Jahr 200 n.Chr. eine römische Siedlung gestanden hat.

Nachdem die Römer das Land aufgegeben hatten, kamen erst wieder um die Jahrtausendwende Menschen in dieses Gebiet. Es warenfränkische Siedler auf Landsuche. Es entstand eine mittelalterliche Anlage mit dem Namen "Mensperc" , die zum Hunolstein'chen Lehen gehörte. Dieser "Hof zu Weipperaide" erfährt im Laufe der Zeit die unterschiedlichsten Schreibweisen wie "Wipenrot", "Wippenrait"oder "Weiberrath". Er lag außerhalb des heutigen Dorfes und wurde im Laufe der Jahrhunderte mehrmals zerstört und wiederaufgebaut. Die letzten Mauerreste wurden um 1920 beseitigt. Alte Flurnamen wie "Hofweiher", "Hofflur" oder "Scheuerplatz" stammen aus dieser Zeit. Der Hof gehörte anfangs in den Machtbereich der Erzbischöfe von Trier. Nachdem Weiperath schon vor 1281 aus dem trierischen Fronhof ausgeschieden war, wurde es von dem Grafen von Salm, der in Weiperath ein Lehen besaß, dem Rittergeschlecht der Zandts von Merl übertragen.

Diese behaupteten sich erfolgreich gegenüber den Machtgelüsten der Vögte von Hunolstein. Die Zandtsche Herrschaft in Weiperath blieb bis zum Ende der Feudalzeit, als 1794 französische Truppenins Land einfielen, bestehen. Nach der Enteignung durch die Franzosen wurde das Weiperather Hochland dem Dorf zur Nutzung durch all Gemeindemitglieder überlassen.
Der Bau einer Schule, Wasserleitung, Kanalisation, Strom und Telefon waren Meilensteine auf dem Weg in die Moderne. Derendgültige Wandel vom alten zum modernen Dorf wurde.

 

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