Filialkirche St. Erasmus

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kircheWeiperath hatte mindestens seit dem 15. Jahrhundert eine eigene Kapelle. Ob ihre Erbauung in einem Zusammenhang mit dem 1468 urkundlich erwähnten "Jakob Pfarrer von Walholz" gesehen werden kann, ist denkbar, jedoch nicht belegt. Bis Mitte des 16. Jahrhunderts gehörte sie zur Pfarrei Berglicht, war aber von jeher der Kirche Walholz zugeordnet, die im Jahr 1803 als Pfarrei Walholz selbstständig und 1821 in Pfarrei Hunolstein umbenannt wurde.

Näheres von dieser ersten Kapelle ist nicht überliefert, außer dass sie schon sehr früh eine Glocke besaß, die aber weder Schrift noch eine Jahreszahl trug.

Ende des 18. Jahrhunderts wurde die zu klein gewordene Kapelle abgerissen und im Jahre 1780 an der gleichen Stelle eine größere errichtet. Die Baukosten betrugen 700 Taler. Die erwähnte Glocke wurde in die neue Kapelle übernommen.
Als im Jahre 1857 die Walholzkirche eine neue Glocke erhielt, bekam auch die Kapelle in Weiperath eine zweite Glocke.

Als man im Jahre 1962 begann, eine neue, größere Kirche zu bauen, ging ein langgehegter Wunsch der Dorfbevölkerung in Erfüllung. Da der bisherige Standort zu klein war, und keine Erweiterung zuließ, wurde sie an einem Platz erbaut, der schon von jeher dafür vorgesehen war. Die ganze Bevölkerung legte mit Hand an. Die Grundsteinlegung fand am 02. Juni 1963, am Tag des Namenspatrons St. Erasmus, statt. Am 11. Juli 1965 erfolgte dann die feierliche Weihe des neuen Gotteshauses. 

Im März 1966 wurde die altehrwürdige Kapelle abgerissen und der Platz eingeebnet. 1978 wurde hier ein Wohnhaus errichtet.

(Auszug aus der Weiperather Ortschronik)

 


Lesen Sie bitte auch:  Walholzkirche  • Backes Kapellchen  •  Dorfplatz mit dem Eisenhammer  •  Holzmuseum  •  Lexe Kreuz  •  Kirchen in Weiperath

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